My WHY – The Spirit Bliss. Goldene Palmblattstruktur mit weißen Om-Symbolen.

Mein Warum

Deutsch · English →

Ich bin eine „23“ – die Zahl meines Geburtstags. In der Numerologie wird sie mit einem Menschen verbunden, der sich mit Hingabe spiritueller Entwicklung widmet, lernen möchte und neugierig bleibt. In diesem Bild erkenne ich viel von mir wieder.

Schon als Kind wollte ich den Dingen auf den Grund gehen. Ich suchte nach tieferen Bedeutungen und nach dem, was hinter Ereignissen und den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens liegt. Ein Freund sagte einmal mitten in einem intensiven Gespräch über seine Lebenssituation: „Kaja, dieses Gespräch ist für mich so anders. Du beginnst dort zu fragen, wo andere gewöhnlich aufhören.“

Diese Neugier und meine Freude am Lernen erklären viel von meiner Liebe zu dem, was ich mit The Spirit Bliss anbiete. Rückblickend habe ich Menschen wohl schon mein ganzes Leben begleitet.

Die Frauen, die mich geprägt haben

Es begann in meiner geliebten großen Familie, mit ihren vielschichtigen Beziehungen und den Themen, die im Verborgenen lagen und Aufmerksamkeit brauchten.

Meine Großmutter und ihre sechs Schwestern brachten ein reiches spirituelles Erbe mit. Tarot, überlieferte Rituale und Vorstellungen von Schutz und Heilung gehörten zu ihrer Welt. Hier lernte ich viel über familiäre Traditionen, Glaubensvorstellungen und die spirituelle Lebenswelt dieser starken Frauen. Zugleich wurde mir bewusst, welche besondere Kraft, welche Gaben und welche Verantwortung sie mit dem Frausein verbanden.

Als erste Frau der dritten Generation wuchs ich in dieser von starken und weisen Frauen geprägten Familie mit einer besonderen Rolle auf.

Meine leibliche Mutter, die erste Frau der zweiten Generation, ist für mich ein außergewöhnliches Beispiel für Stärke, Disziplin, Selbstbestimmung und Widerstandskraft. Als sie 1977 die Scheidung einreichte, war dieser Schritt für sie und mich Befreiung und zugleich eine Erfahrung gesellschaftlicher Zuschreibungen. Ich erinnere mich auch an erste innere Bilder aus jener Zeit, die ich als Erinnerungen an frühere Leben empfand.

Meine Bonusmutter kam als zweite Frau meines Vaters in mein Leben, als ich sechs Jahre alt war. Sie war Schülerin von Yogi Bhajan, eine wundervolle Hippiefrau und selbst eine Suchende. Mit meinem Vater teilte sie die Begeisterung für Osho und seine Gedanken. Sie wurde meine nächste große weibliche Wegbegleiterin, meine erste Yogalehrerin und ein Vorbild. Von ihr nahm ich den spirituellen Reichtum des Kundalini-Yoga sowie die vielfältigen Traditionen von Yoga und Ayurveda auf.

Ein Leben zwischen Welten

Ich wuchs zwischen Deutschland und dem amerikanischen Inselleben auf, umgeben von Yogis, spirituellen Lehrern, Hippies und Menschen, die nach den Geheimnissen und tieferen Bedeutungen des Lebens suchten. Mein heutiges Wirken fühlt sich für mich wie eine natürliche Fortsetzung dieses Weges an.

Andere Mädchen gingen zum Ballett, zum Sport, zum Reiten oder in Kunstkurse. Ich lernte Reiki, Silva Mind Control, Meditation, Mantrarezitation, Astrologie und vieles mehr kennen.

Damals war das Geschenk und Herausforderung zugleich. Oft sehnte ich mich danach, ein „normales“ Mädchen mit einer „normalen“ Familie zu sein. Heute bedeutet mir dieses Wort wenig. Ich habe gelernt, meinen eigenen Weg mit seinen Besonderheiten anzunehmen.

Mein Weg in die Begleitung

Schon in meinen Zwanzigern wusste ich, dass ich mich vor allem als Spirit und als herzzentrierte Seele verstand. Ich wollte etwas bewegen und die Welt eines Tages ein kleines Stück heller hinterlassen.

Ich studierte und wurde Lehrerin. Später kamen psychologische Grundlagen und eine Qualifikation als Beraterin hinzu. Ich begann, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien zu beraten. Parallel zu meiner Arbeit an öffentlichen Schulen unterrichtete ich Yoga und vermittelte spirituelle Inhalte. So entstand ein buntes und reiches Berufsleben.

Privat begleiteten mich Reisen, Yoga und Spiritualität. Mit den Jahren wurde mein innerer Ruf deutlicher, während meine eigene Entwicklung tiefer ging.

Dann veränderten unterschiedliche Lebensumstände und beinahe unerträglicher Schmerz meinen vertrauten Weg mit großer Wucht. Die Zeit der Pandemie verstärkte vieles. Sandstürme, Hurrikane, Erdbeben, Tsunamis, Feuer – solche Bilder beschreiben für mich, wie sich diese Herausforderungen anfühlten.

Ich musste lernen, mich dem Leben ganz hinzugeben. Ein Satz begleitete mich dabei: „Auch das wird vorübergehen.“

Was mich heute trägt

Heute begegne ich meiner Lebensaufgabe mit Würde, Aufrichtigkeit und einem tieferen Verständnis für die vielen Fragen nach dem Warum und Wie.

Immer wieder kamen Menschen zu mir, um Rat zu suchen. Auch Menschen, die ich zuvor kaum kannte, öffneten sich und teilten ihre Lebensgeschichten. Dass ich sie beim Reflektieren, Wachsen und Finden ihrer eigenen Antworten begleiten durfte, erfüllte mich mit Dankbarkeit und Sinn.

In diesem gemeinsamen Prozess möchte ich Menschen ermutigen, ihren eigenen inneren Ruf wahrzunehmen und ihre Möglichkeiten zu erkennen. Dafür teile ich die ganzheitlichen Werkzeuge, die mich seit meiner Kindheit begleiten: Yoga, Atemarbeit und Spiritualität, verbunden mit meinem Erfahrungsschatz als Tochter, Schwester, Mutter, Lehrerin, Liebende und Frau.

So folge ich meiner Lebensaufgabe, meinem Ruf und dem, was meinen Spirit erfüllt. Ich lebe selbst, was ich weitergeben möchte: Gib dem Raum, was deinen Spirit wirklich glücklich macht. Und verabschiede dich Schritt für Schritt von dem, was dich unnötig belastet.

Ein erfülltes Leben darf auf deine ganz eigene Weise entstehen.

Blisses & Blessings,
Kaja

Kaja Dass Pavan sitzt am Strand; der Wind bewegt ihr Haar.
Wasserfall, der sanft über eine Felswand fließt.
We aren’t humans having a spiritual experience. We are all spiritual beings having a human experience. Original-Zitatgrafik mit Räucherwerk, Yogi Bhajan zugeschrieben.

Lass uns Verbindung schaffen

Du möchtest mich kennenlernen oder deine Fragen und Wünsche mit mir teilen? Ich freue mich auf deine Nachricht.

Zum Kontaktformular →